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Anke Volkmer: Katja Stuke, Supernatural. Katja Stukes Blick liegt auf der medialen Darstellung von Sportveranstaltungen, in der, einer ganz eigenen Dramaturgie folgend, Sportler und ihre Leistungen in Besitz genommen, überhöht und angebetet werden. Anke Volkmer/Julia Stoschek Collection.  weiterlesen»


Iris Maria vom Hof im Gespräch mit Katja Stuke Weltmänner und Männerwelten Es heißt, ein Mann wirkt Erfolg versprechend, wenn er Verstand im Kopf hat und einen guten Anzug am Körper trägt. Einreihig oder zweireihig in der Form, mit oder ohne Weste, Hose mit oder ohne Aufschlag. Das Material aus feinem Tuch, Flanell, feine Kammgarne oder Streichgarnqualität. In dezenten Farben wie grau, blau, braun, auch Mischtöne. Und in zurückhaltende Musterungen wie Streifen, Börsenmustern, feinen Glenchecks. Das Hemd weiß, hellblau oder hellbeige, feine Hemdstreifen, klassischer Kentkragen oder eleganter Tabkragen. Doppelmanschette. weiterlesen»


Christoph Hochhäusler: Zum Flüchtigen gesellt sich die Analyse. Stuke hält den Fluss an, um etwas anderes zu sehen. Unter den Bildern sind Filmszenen und Computerspiele. Warum fügen sie sich so nahtlos in die anderen Arbeiten? Haben sie nicht (andere) Autoren? Entstammen sie nicht einer Halbwelt, hergestellt, konstruiert, errechnet?  weiterlesen»


Christiane Kuhlmann: In der Publikation zu Eleven to Liverpoolstreet wird das Observieren in den Focus gestellt – nicht allein im Bild selbst wird es zum Thema gemacht, sondern auch durch die Einblendung von Ort und Zeit. Der Trip durch London beginnt am Ende der Welt:   weiterlesen»


Verena Loewenhaupt, Könnte Sein: Warum sollen wir überwacht werden?  Auf der Straße, in der U-Bahn, am liebsten noch bei der Arbeit? Fühlen wir uns dadurch sicherer? Oder haben wir noch mehrAngst? Nicht nur davor, dass schreckliche Vorahnungen Wirklichkeit werden, sondern dass wir unschuldig in das Spinnennetz dieser Maschinerie geraten. weiterlesen»


Vanessa Joan Müller, Supernatural: Trotz dieser medialen Verankerung findet im Abfotografieren der Fernsehbilder noch eine weitere wesentliche Transformation statt. Die isolierte, ihres Kontextes beraubte Großaufnahme ikonisiert die Sportler/innen und verweist in ihrer visuellen Überhöhung auf die Tatsache, dass man paradoxerweise niemanden von ihnen wirklich kennt. weiterlesen»


Katja Stuke und Oliver Sieber lieben das Print-Medium. Plakate, Fotokatalogen, Fanzines, Bildbänder, Stickers, Druckerzeugnisse aller Arten, selbstproduzierte Heftchen und große Literatur – das alles lieben sie, konsumieren sie, produzieren sie und sammeln sie. Vor allem Katja Stuke arbeitet auf der Basis vorhandener Medienbilder, also Bilder aus zweiter Hand, die sie dekontextualisiert und auratisch auflädt – während Oliver Sieber Porträts die Codes der Subkultur ergründet. Diese Aufmerksamkeit für produzierten und reproduzierten Bildern spiegelt sich sowohl in der eigenen künstlerischen Arbeit als auch in der kuratorischen Praxis. Emmanuel Mir about: Fax from the Library, exhibition in Düsseldorf, perisphere 2013
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For Katja Stuke the camera is never just a machine for depicting reality. It is instead a problematic instrument for coping with worlds of images, which explains why her new small publication is a guidebook, an ironic commentary and a low-key artist’s book in the tradition of Ed Ruscha’s self-published books. Marshalling generic and generated images to examine the invisibility of Internet companies such as Facebook, Google and Yahoo Stuke has produced a slim soft-cover book with black-and-white photographs and short texts. In addition to the pictures Stuke made in Los Angeles and Silicon Valley, there are images extracted from the Internet: portraits of Google employees, exterior views of the headquarters of the major players, simulated pictures form the Sims, Second Life or satellite images. The reader gradually learns more about these pictures, their sources and their content through subheadings and information provided about locations and the individual companies. As Paul Virilio once said about the nature of knowledge in the Internet age, the seeds of the apple can now found on its skin. Netizen can use this tightly edited book to explore those seeds and the manifestation and new topographies of the Web. Sebastian Hau, FOAM Magazine #23


You find more texts (also in english) about Katja Stuke’s and Oliver Sieber’s collaborations, BöhmKobayashi, ANT!FOTO, Fax from the Library etc.  here»»